sind für Einsteiger der richtige Weg. Diese Fonds sind günstig und wenig kompliziert (passiv gemanagter börsengehandelter Investmentfonds). Der Einsteiger wählt ETF mit breit gestreutem Index, also einem Mix aus verschiedenen Ländern und Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Für Kleinanleger empfiehlt sich ein ETF Sparplan also monatlich einen Betrag in kleinerem Rahmen zu investieren.
ETF selbst steht für Indexfonds, meist börsengehandelt. Bei einer physischen Nachbildung wird der Fondsmanager einen Index nachbilden. Von synthetischer Replikation spricht man, wenn ein Wertpapierportfolio erworben wird, welches den Anforderungen an einen Investmentfonds genügt und durch den zusätzlichen Abschluss eines Tauschvertrages mit etwa einer Bank wird eine dem Index entsprechende Wertentwicklung des ETF erreicht.
Nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) sind Fondsvermögen und Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt zum Zwecke des Schutzes der Anleger vor Insolvenz der Fondsgesellschaft. Für Ausschüttungen gilt das unter Aktien zur Abgeltungssteuer Ausgeführte. Thesaurierende Fonds schütten nicht quartalsweise oder jährlich aus. Die Erträge verbleiben hier im Fondsvermögen. Steuerlich wird aber dennoch eine Vorabpauschale erhoben. Anders ist dies begrifflich bereits bei Ausschüttenden Fonds.